Baustoffe – Rundum hochwertig gebaut

Baustoffe für Innen und Außen

Wer sich den Traum vom Eigenheim oder von einer Renovierung erfüllt, braucht vor allem eines: Baustoffe. Eine Vielzahl von Werkstoffen kommt zum Einsatz, wenn es darum geht, das geplante Gebäude oder Projekt zu verwirklichen. Manche Baustoffe wie Lehm, Holz oder Naturstein, besitzen eine lange Tradition, andere sind noch relativ neu auf dem Markt und gelten als echte Hightech-Wunder.

Im i&M Bauzentrum führen wir alle gängigen Baustoffe – passend für Ihr Vorhaben. In einem persönlichen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam mit Ihnen heraus, welche Baustoffe in Frage kommen. Den Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Fachhändlersuche.

Baustoffe im Einsatz 

Holz, Lehm, Kies, Sand und Naturstein werden den natürlichen Baustoffen zugeordnet, wohingegen Glas, Zement, Ziegel, Kunststein, Stahl, Kunststoffe, Klebemittel und Putze den künstlichen Baustoffen angehören. Die Entscheidung für oder gegen bestimmte Baustoffe richtet sich nach den Bedürfnissen der Bauherren.

Um Ihnen zu zeigen, wie vielfältig das Thema Baustoffe ist, stellen wir Ihnen nachfolgend eine Auswahl näher vor.

Mit welchen Baustoffen wollen Sie bauen?

Mit welchen Baustoffen wollen Sie bauen?
Zu den gängigen Baustoffen zählen:

  • Natursteine
  • künstliche Bausteine (Ziegel, Klinker, Lehmziegel usw.)
  • Bindemittel (Baugips, Zement usw.)
  • Mörtel
  • Beton
  • Holz
  • Kunststoffe (Polyurethan, Silikon, Epoxidharz usw.)
  • Dämmstoffe
  • Dichtstoffe (Bitumen, Butyl usw.)
  • Verbundwerkstoffe
  • u. v. m.

Stein auf Stein macht Wohnträume wahr

Wer baut, entscheidet sich häufig für ein Stein auf Stein gebautes Haus – ein sogenanntes Massivhaus. Doch aus welchem speziellen Baustoff soll es sein? Die Wahl der passenden Bausteine ist eine wichtige Entscheidung. Für Wärmedämmung, Schallschutz und Wohnkomfort sorgen sie zwar alle, doch ihre Eigenschaften und Stärken sind individuell unterschiedlich verteilt. Manche sind besonders schalldämmend und für laute Umgebungen geeignet, andere sind dafür bekannt, das Raumklima zu verbessern.

Was ist Ihnen wichtig, worauf legen Sie Wert? Finden Sie es gemeinsam mit Ihrem i&M Fachberater heraus!

Ziegel werden aus Ton und Lehm gebrannt und gelten als die ältesten Bausteine überhaupt. Ziegel sind langlebig, wärmedämmend, schalldämmend und feuchteregulierend. Eigenschaften, die sie zum bewährten Favoriten für Einfamilienhäusern machen. Um die Wärmedämmung zu erhöhen, werden den Ziegeln häufig porenbildende Stoffe wie Sägemehl, Zellulose oder Polystyrol beigemischt. Zudem besteht die Möglichkeit, die Hohlräume mit mineralischen Dämmstoffen zu füllen und mit diesen Ziegeln ein Passivhaus, ohne zusätzliche Dämmung, zu bauen.

Kalksandsteine besitzen eine hohe Druckfestigkeit, sind sehr schwer und bieten ausgezeichnete Schall- und Brandschutzwerte. Aus diesem Grund sind sie optimal für Gebäude in lauter Umgebung oder für Mehrfamilienhäuser geeignet – sie garantieren himmlische Ruhe in den eigenen vier Wänden. Auch das Raumklima wird durch Regulierung der Innentemperatur positiv beeinflusst. Doch Vorsicht bei der Wärmedämmung: Damit Häuser aus Kalksandsteinen die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllen, ist eine zusätzliche Dämmung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) nötig.

Porenbetonsteine werden aus einer Mischung von Quarzsand, Zement, Kalk und Aluminiumpulver hergestellt. Durch das Aluminiumpulver bläht sich die Masse stark auf und bildet unzählig feine Poren. Diese sorgen dafür, dass der Porenbeton im ausgehärteten Zustand besonders leicht und einfach zu verarbeiten ist. Weil die Dämmwirkung sehr gut ist, kann auf zusätzliche Wärmedämmung verzichtet werden. Beim Schallschutz schwächelt der Porenbeton im Vergleich zu anderen Bausteinen.

Leichtbausteine sind echte Kombiwunder: Sie vereinen die Stärken verschiedener Ausgangsstoffe und werden so zum robusten, innovativen Baustein für den Hausbau. Die Herstellungsbasis ist Zement, der mit Bims oder Blähton ergänzt wird. Im Inneren befindet sich ein Dämmkern, beispielsweise aus Polystyrol oder Mineralwolle, der dafür sorgt, dass Leichtbausteine in Sachen Wärme- und Schallschutz ganz weit vorne liegen.

Zement, der Baustoff-Allrounder

Zement, Mörtel und Beton sind auf dem Bau unverzichtbare Baustoffe. Dabei stellt Zement die Grundlage und das Bindemittel für andere Stoffe dar. Zement besteht aus gemahlenem Kalkstein, Ton und Mergel – eine in der Natur vorkommende Mischung aus Kalkstein und Ton. In Verbindung mit Wasser und Gesteinskörnungen entstehen Mörtel und Beton. Der Unterschied von Beton und Mörtel besteht in der Größe der Gesteinskörnung: Kies wird mit Zement vermischt zu Beton, Sand und Zement lassen Mörtel entstehen.

Wir vom i&M Bauzentrum beraten Sie gerne zu allen Putzarten, erklären Ihnen die Besonderheiten und helfen Ihnen, den richtigen Putz für Ihr Projekt zu finden.

Beton wäre nicht Beton ohne die Zugabe von Zement. Dieser bildet in Kombination mit Wasser einen Zementleim, der die Gesteinskörnung verbindet und ein hartes Gestein – Beton – entstehen lässt. Die Eigenschaften von Beton hängen vom jeweiligen Mischverhältnis ab. Je nach Zusammensetzung ergibt sich eine andere Betonart, von Leichtbeton bis Schwerbeton.

Mörtel ist eine feine, formbare Masse, die in der Regel aus Sand (mit einer Gesteinskörnung bis maximal 4 mm), Wasser und einem Bindemittel besteht. Häufig ist dieses Bindemittel Zement, woraus sich der klassische Zementmörtel bildet. Statt Zement kann jedoch auch ein anderes Bindemittel wie Kalk, Gips, Lehm oder Kunstharz verwendet werden. Fügt man Kalkhydrat hinzu, wird Mörtel besonders elastisch. Mörtel hat die Aufgabe, Bausteine miteinander zu verbinden und Zwischenräume zu schließen. Er kommt nicht nur bei Mauerarbeiten zum Einsatz, sondern auch beim Fliesenlegen. Oder er fungiert als Estrichmörtel.

Putz ist ein Mörtel mit dessen Hilfe, Wände und Decken im Innen- und Außenbereich geglättet, verschönert und geschützt werden. Die Zusammensetzung besteht auch hier – wie beim Mörtel – grundsätzlich aus Sand, Wasser und einem mineralischen oder organischen Bindemittel. Das Bindemittel und die vom Hersteller verwendeten Zusatzstoffe schenken dem Putz seine individuellen Eigenschaften. Nutzt man Zement und Kalk als Bindemittel entsteht beispielsweise Kalkzementputz. Als Innenputz entzieht der Baustoff den Wänden in nassen Räumen die Feuchtigkeit und entlässt sie nach draußen. Als Außenputz hält der Baustoff schädliche Umwelteinflüsse ab. Je nach Verwendung und angestrebten Einsatz gibt es den passenden Putz, der auf einer Mörtel-Bindemittel-Mischung basiert.

Bauchemische Produkte: Was verbirgt sich dahinter?

In der Baustoffbranche fällt häufig der Begriff Bauchemie. Doch was versteht man darunter? Grundsätzlich spricht man von Bauchemie immer dann, wenn es um Produkte oder Zusatzstoffe für das Bauen geht, die zu einem großen Teil aus künstlichen Chemikalien bestehen. Darunter fallen: Fließestriche, Holzschutzmittel, Fliesenkleber, Fugenmörtel, Flüssigabdichtungen, Grundierungen, verschiedene Baustoffe auf Kunststoffbasis u. v. m. – Bauchemie umfasst ein breites Spektrum.

Alle Produkte und Zusatzstoffe im Bereich Bauchemie eint die Tatsache, dass sie keine Naturstoffe sind, sondern durch chemische Reaktionen künstlich erzeugt wurden. Es gibt vollständig bauchemisch entwickelte Stoffe wie Stahlbeton, aber auch Baustoffe, die mit chemischen Zusatzstoffen ergänzt werden, um Produkte zu optimieren. Sie sorgen beispielsweise für die beschleunigte oder verlangsamte Erhärtung von Beton, Fließestrich und Fliesenkleber. Nicht zuletzt sorgt Bauchemie auch dafür, dass Gebäudebestandteile geschützt, abgedichtet oder saniert werden können. Die bauchemischen Produkte sichern die Bausubstanz vor Schäden, machen sie widerstandsfähiger, belastbarer und somit auch langlebiger.

Fachberatung zu Ihrem Projekt

Probieren Sie es aus und lernen Sie die Welt der Bauchemie kennen! Im i&M Bauzentrum führen wir eine große Auswahl an bauchemischen Produkten, die Ihre Bau- und Handwerksprojekte nachhaltig schützen und die Verarbeitung der Produkte merklich erleichtern.

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